Saison Abschlussfahrt der D-Jugend 2008

Nach einer anstrengenden Saison gönnte sich die D-Jugend ein erholsames Wochenende
ohne sportlichen Wettkampf.
Am Nachmittag des 16.05.08 starteten 10 Jungs mit 2 Betreuern zu einem 2-tägigen Ausflug in die Jugendherberge „Hohe Fahrt“ am Edersee.
Nachdem uns der Fußballgott während der Saison in nicht allen Spielen Wohl gesonnen war, meinte es der Wettergott diesmal besonders gut mit uns. Obwohl es die Propheten anders voraus gesagt hatten, verlebten wir ein sonniges und trockenes Wochenende, so dass sich die Mitnahme der Fahrräder bezahlt machte (Schönen Dank an H. J. Schmidt für den Transport!).

Bereits direkt nach der Ankunft und Bezug unserer „First Class Appartements“ wurden die Sportanlagen und natürlich auch das Wasser des Edersees einer ersten Probe unterzogen.
Nach dem Abendessen konnte dann jeder Spieler sein außerfußballerisches Talent bei einer Lagerolympiade beweisen.
Wer geglaubt hatte, mit Beginn der Nachtruhe um 22:00 Uhr würde der Tag dann tatsächlich enden, war offenbar noch nie in einer Jugendherberge!
Galt es doch die Bekanntschaft nicht nur anderer Gruppen zu machen, sondern auch die Unmengen mitgebrachter Süßigkeiten mit mehreren handzahmen Waschbären zu teilen, was nicht unbedingt für Freude bei dem Herbergsvater sorgte. Offenbar wirkten unsere Jungs auf andere Gäste so sympathisch, dass sie noch am ersten Abend von einer Mädchengruppe zu einem Meditationsabend eingeladen wurden, was wir aber dankend ablehnten.
Selbst für die Betreuer war es dann überraschend, dass alle am anderen Morgen pünktlich um 08:00 Uhr beim Frühstück waren und es gar nicht abwarten konnten bis unsere große Edersee Rundfahrt per Fahrrad startete. Gegen 09:00 Uhr starteten wir und überquerten gleich am Anfang den Edersee per Fähre. Vermutlich waren wir auch für den Fährmann zu früh, da wir ihn erst mit einer Glocke „wecken“ mussten und er uns mürrisch mit einem „Wer hat Euch denn aus dem Bett geschmissen“ begrüßte.
Auf der anderen Seite angekommen fuhren wir dann weiter unterhalb des Tierparks bis zur Sperrmauer, wo wir eine kurze Rast einlegten.

An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass uns natürlich auch an diesem Wochenende unser Verletzungspech treu blieb. Unser Torwart hatte sich während eines nächtlichen Zweikampfes
(Waschbär oder Mitspieler?) einen Finger lädiert. Dies gab uns allerdings den ganzen Tag über Gelegenheit die Hilfsbereitschaft der Waldecker zu testen.
Bereits am Morgen sorgte die Herbergsmutter für einen ersten fachmännischen Verband, welchen wir bei der DLRG Station in Waldeck nochmals kontrollieren lassen wollten. Dort riet man uns allerdings nach einer Begutachtung zu einem Arztbesuch und fuhr den Verletzten mit einem Betreuer kurzerhand per Pkw zum ärztlichen Notdienst nach Sachsenhausen. Nachdem dort Gott sei Dank keine größere Verletzung festgestellt und der Finger verbunden worden war, sprangen dann noch die „Freunde und Helfer“ aus Korbach ein und sorgten für den Rücktransport zur Jugendherberge.

Vielen Dank an alle Beteiligten!

Der Rest der Gruppe konnte die Tour zwischenzeitlich fortsetzen und fuhr weiter zur Sommerrodelbahn nach Niederwerbe, wo wir schließlich wieder zusammen trafen.

Nach Aufstellung verschiedener Streckenrekorde auf der Piste bzw. im Dauertrampolinspringen kehrten wir schließlich am späten Nachmittag zurück.
Natürlich brauchte auch jetzt niemand eine Erholungspause. Neben einem erneuten Bad im Edersee wurde kurzerhand eine Auswahl Dortmunder Fußballtalente mit einem 13:1 abgefertigt. (na ja bei den Vorbildern)
Nach einem deftigen Grillabend konnten es die Jungs dann nicht lassen eine neue sportliche Herausforderung zu suchen. Nur ganz knapp musste man sich dabei allerdings einer Gruppe Marburger Studenten geschlagen geben. Ob diese allerdings, wie behauptet, tatsächlich Sportstudenten oder nicht viel mehr Studenten der „Bierologie“ waren, blieb ungeklärt.
In jedem Fall war es ein lustiger Abend.
Doch ziemlich erschöpft traten wir dann am Morgen des folgenden Tages die Heimreise an.

Eine, wie alle Anwesenden meinten, tolle Fahrt ging zu Ende.